Vorsorge statt Planlosigkeit: Warum Bruck an der Leitha einen klaren Krisenplan braucht

Die aktuelle Energiekrise stellt Gemeinden in ganz Österreich vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen und die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich abzusichern. Aus diesem Grund hat die Volkspartei Bruck an der Leitha kürzlich einen Dringlichkeitsantrag im Gemeinderat eingebracht. Unser Ziel: Ein solider, zukunftsweisender Krisenplan für unsere Stadtgemeinde.
Bedauerlicherweise wurde dieser wichtige Antrag von der SPÖ und der Bürgerliste kommentarlos abgelehnt. Unterstützung für unseren Vorstoß gab es erfreulicherweise von den Grünen und der FPÖ. Diese Blockadehaltung der Mehrheitsfraktion ist für uns unverständlich, denn das Thema Sicherheit und Krisenvorsorge ist zu wichtig für parteipolitisches Taktieren.
In einem aktuellen Bericht der NÖN verstrickt sich der zuständige Stadtrat Hattmannsdorfer zudem in Widersprüche. Einerseits wiegelt er ab und behauptet, es gäbe keine Engpässe. Andererseits stellt er die besorgniserregende Frage: „…wenn tatsächlich der Treibstoff ausgehen sollte, was sollen wir auf Gemeindeebene dann tun?“
Unsere Antwort darauf ist klar und eindeutig: Genau das ist die Kernaufgabe einer verantwortungsvollen Stadtregierung! Wir müssen uns jetzt in den zuständigen Gremien zusammensetzen und konkrete Pläne ausarbeiten. Wie sichern wir die Einsatzfähigkeit unserer Blaulichtorganisationen? Wie bleibt die kritische Infrastruktur handlungsfähig?
Vorsorge hat nichts mit Angstmache zu tun. Im Gegenteil: Angst entsteht dort, wo man unvorbereitet ist. Sicherheit und Vertrauen entstehen durch vorausschauendes Handeln.
Wir laden die Brucker Stadtregierung daher erneut und ausdrücklich dazu ein, dieses Thema ernst zu nehmen. Lassen wir das „Polit-BlaBla“ beiseite und arbeiten wir gemeinsam an echten, konstruktiven Lösungen für die Menschen in Bruck an der Leitha.